Nachhaltig Produzierte Kleidung

Umweltfreundlich produzierte Bekleidung

Die Auswahl an Fairtrade-Kleidung ist mittlerweile enorm. Aber Fairtrade-Kleidung kann auch in ärmeren Ländern produziert werden! Entwickelt in Salzburg, produziert in Europa. Ökologisch nachhaltig und unter fairen Arbeitsbedingungen produziert. Jede Bekleidung macht einen Unterschied.

Bio-Kleidung bestellen

Ob wärmende Wintersakko, ausgekleidete Handschuhe oder neue Pullis - zu den Weihnachtszeit wird viel Kleidung verschenkt, die aber oft unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten produziert wurde. Beispielsweise werden in der Produktion oft umweltbelastende Stoffe verwendet, und die Arbeitnehmer* erleiden gesundheitsschädigende Einflüsse am Arbeitplatz und werden auch nicht gerecht entlohnt.

Dies kann sowohl für die Fertigung von Billigwaren als auch von teueren Designobjekten gelten. In der Bekleidungsbranche erlebt der Öko-Markt einen Boom. Immer mehr Unternehmen verwenden bei der Fertigung ihrer Bekleidung recycelte, wiederverwertbare Naturstoffe und umweltfreundliche Farben. Daher wird empfohlen, solche Erzeugnisse gegenüber umweltbelastenden Stoffen wie z. B. Kunststoffe zu bevorzugen. Mittlerweile gibt es mehrere Label, die umweltfreundliche und faire Bekleidung auszeichnen, wie das GOTS-Label oder das Label "IVN Best Naturtextil", das die bisher höchsten Umwelt- und Sozialstandards für Textilwaren vorgibt.

Mit dem Zeichen "Öko-Tex Standard 100" werden auf Schadstoffe geprüfte Stoffe gekennzeichnet, die als gesundheitsschädlich für die Konsumenten gelten, aber die Rohwaren müssen nicht aus fairem Handel oder ökologischem Landbau stammen. Das Gütesiegel "Fairtrade Certified Cotton" sagt nichts über eine umweltverträgliche Produktion aus, gewährleistet aber wenigstens ein faires Gehalt und gerechte Arbeitsplatzbedingungen. Ein kontrollierter biologischer Baumwollanbau ist durch das Gütesiegel nicht gewährleistet, wird aber durchgesetzt.

Auf diversen Shopping-Portalen findet man Mode-Labels, die nach gesellschaftlichen und/oder umweltpolitischen Gesichtspunkten fertigen. Im Internetportal "Eco Top Ten" werden Angebote aus Bio-Baumwolle aufgelistet, die auf fairen Anbau und Schadstoffprüfung basieren.

Langsame Mode| Natürliche Mode, gesellschaftlich gerecht und nachhaltig erzeugt

"Über 80% der Bekleidung in der EU werden verworfen. Die meisten gebrauchten Bekleidungsstücke werden in verbraucherfreundlichen Staaten über den Hausmüll deponiert oder verbrannt - das entspricht mehreren Mio. t Textilabfällen zur Zeit. Im Bericht wird auch ein 12-Punkte-Plan vorgestellt, der darauf abstellt, die Materialströme zu verlangsamen und die Modebranche nachhaltiger zu machen, damit sie aus ihren heiß laufenden, überdrehten Bergen von Kleidungsstücken, verschmutzten Abwässern, giftigen chemischen Stoffen, kranken Textilarbeitern und sozialen, kläglichen Endlosschleifen herauskommen kann.

Laut einem im Greenpeace-Bericht dargestellten Beispiel könnte sich die Polyestermenge in der Modebranche bis 2030 von heute 40 Mio. t auf 76 Mio. t pro Jahr nahezu verdreifachen. Das bedeutet, dass in 12 Jahren rund 75 Prozent aller in der Modebranche verwendeten Ballaststoffe aus Polyester bestehen würden, der restliche Teil aus Baumwollfasern (15 Prozent), Viskose-/Cellulosefasern (9 Prozent) und Schurwolle (1 Prozent).

Aber es geht nicht nur um die Fasern: "Schnelle Kleidung muss durch ein auf lange Nutzungsdauer ausgerichtetes Konzept ersetzt werden. Bei der Gestaltung muss auf hohe Produktqualität, klassische Gestaltung, Reparaturfähigkeit, Dauerhaftigkeit, Garantie und gefühlsmäßige Beständigkeit geachtet werden", heißt es im Greenpeace-Bericht. Das Umweltministerium verbreitet eine langsame Produktion von Kleidung, die keine Abstriche bei der Umwelt, sozialer Gerechtigkeit und Lebensqualität macht.

Analog zu Slow Food, Slow Mod. Unter diesem Gesichtspunkt war Green Earth - in aller Zurückhaltung - von Beginn an mit seiner Art und Weise "langsam" unterwegs: Wir setzen auf hochwertigste natürliche Materialien und schonende Verarbeitung, energie-, umwelt- und ressourcensparende Herstellung, Style, Passform, gutes Styling - und damit auf ästhetische und funktionell haltbare Kleidung.

  • Einkauft weniger, entscheidet sich gut, macht es permanent. von einem Bauernhof im EU-Land Litauen aus. Der Baumwollanbau stammt von einem schweizerischen Vertriebspartner, der sich seit 20 Jahren für eine andere, sozial- und umweltverträgliche Methode der Textilproduktion engagiert und in Indien und Tansania im Zuge eigener Entwicklungsprojekte Biobaumwolle anbaut.

Uns bei Grüne Erden liegt es am Herzen, dass unsere Erzeugnisse im Zeichen der Harmonie mit der Umwelt hergestellt werden und gleichzeitig einen Eigentümer gefunden werden, der sie lange Zeit genießen wird. Daher wirken wir nicht nur gegen unmenschliche Arbeitsplatzbedingungen, gentechnische Veränderungen bei der Weinlese, Pestizide im Fertigprodukt und den sorglosen Gebrauch von Verpackungsmitteln - nein, wir achten auch bewußt darauf, daß unsere Kollektionen innerhalb vernünftiger Grenzen hergestellt werden, daß wir gewissermaßen eine Überproduktion verhindern und daß wir keine Kleidung brennen oder zerstören müssen.

Es kann jedoch vorkommen, dass unsere Kleidung bereits zu früh ausgebucht ist oder gegen Ende der Spielzeit über interessante Promotionen verkauft wird. Unsere schweizerische Partnerin REMEI AG kooperiert mit rund 50 Unternehmen, d.h. mit rund 80.000 bis über 80.000 Menschen, die damit mittelbar oder unmittelbar einen gerechten Job haben - allen voran über den Baumwollproduzenten in Indien und Tansania, denen Kaufgarantien und angemessene Ankaufspreise angeboten werden.

Die folgenden Hinweise sind bei der Fertigung von Öko-Bekleidung unbedingt zu beachten: Transparenz: Lückenlose Nachverfolgbarkeit des Produkts und Steuerung aller Prozessschritte. Green Earth-Kunden haben auch die Gelegenheit, sich an solchen Beispielprojekten zu beteiligen: Sie als " Endkonsument " und " Verbraucher " mit Kauf- und Marktkraft haben die Wahl zwischen umweltverträglicher und gesellschaftlich einwandfrei produzierter Bio-Bekleidung.

Weil Modetragen auch bedeutet, dass man die Verantwortlichkeit dafür übernimmt, dass niemand, der ".... einen Rock nähen kann, während er bei der Büroarbeit verhungert.

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