Kopfstand Lernen

Lernen am Kopfstand

Wo kann ich lernen, auf dem Kopf zu stehen? Und wie komme ich überhaupt allein auf den Kopfstand? Man muss kein Yogaprofi sein, um es zu lernen. Es gibt schöne Lektionen zu lernen, wie man auf dem Kopf steht. Die Kopfstütze stärkt die Schulter- und Rückenmuskulatur, fördert eine bessere Körperhaltung und die Ausrichtung der Wirbelsäule.

Lernen, auf dem Kopf zu stehen: 10-Schritte-Anleitung

Die Kopfstütze (Sirsasana) ist eine der schwersten Yoga-Übungen. Um sich auf den Punkt zu bringen, ist viel Courage nötig. Allerdings ist es nicht so schwierig, auf dem eigenen Körper zu stehen, wie es ist. Die Yoga-Lehrerin Melanie Lotz leitet Sie in diesen 10 Stufen nach und nach zum Kopfstand. Es ist nicht von ungefähr, dass der Kopfstand "Königsasana" genannt wird: Die Waage auf der "Krone des Kopfes" in Sirsana ist von majestätischer Schönheit, wie der Kopfstand im Sanskrit genannt wird.

Obwohl die meisten Yoga-Patienten ihre Arme oder Arme anlegten, um den Schädel in Shalamba Sirsana zu stützen: Es erscheint immer etwas riskant, wenn der ganze Leib und die Füße gerade nach oben schwingen wie eine Teelichter über dem Nacken. Aber der Kopfstand kann nicht nur beeindrucken, er kann auch etwas bewirken: Sirsasana schult und kräftigt den Bewegungsapparat des ganzen Aufbaus.

Darüber hinaus gibt uns das Gleichgewicht auf dem Rücken einen Glücksschub: Schlechtes Gedankengut, Angst und Sorge haben keine Aussicht. Nachdem wir die Umkehrhaltung geübt haben, sind wir in der Regel voller Kraft und guter Stimmung. Hinweis: Die Übung am Kopfstand ist nicht für Einsteiger gedacht. In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung werden Yogis mit viel Praxiserfahrung in den Kopfstand eingeführt.

Fünf entscheidende Tipps, die das Training mit dem Kopfstand erleichtern: Less is more: Einen Teil der Vorbereitungsschritte zum Kopfstand jeden Tag besser einüben, bis der letze Step zum Kopfstand für Sie ungefährlich und einfach ist - als alles nur einmal auszuprobieren und danach aufgeben. Lassen Sie Ihre Füsse erst dann wirklich vom Erdboden los, wenn Sie sich hundertprozentig überzeugt fühlen, dass Sie Ihr Eigengewicht auf Ihren Unterarmen abstützen können und dass Sie keinen Einfluss auf Ihre Halswirbelsäule haben.

Vor Beginn der Kopfstandübung sollten Sie sich mit mehreren Durchgängen von langsamen und konzentrierten Sonnenbegrüßungen anstrengen. Es wird auch empfohlen, die Schulter und den Hals zu mobilisieren und zu dehnen (Schultern und Arme vorsichtig rotieren, den Körper leicht nach rechts/links wenden, das untere Kinn nach vorne richten, die unteren Ohrmuscheln wechselseitig nach vorne richten) und einige Übungen der Bauchmuskulatur durchzuführen, um die Stärke des Zentrums zu trainieren.

Kniest du am Ende deiner Yoga-Matte und legst deine Stirn für immer auf den Fußboden. Oberschenkel und Füsse sind zueinander parallelgeschichtet, das Hinterteil lehnt sich auf den Absätzen an, die Stirn legt sich auf den Fußboden vor den Knieen. Strecken Sie Ihre Hände für eine lange Zeit nach vorn, dann beugen Sie Ihre Ellbogen und verbinden Sie die Handflächen über dem Hinterkopf in Namasté (Gebetshaltung).

Atmen Sie hier ein paar Mal tief durch und spüren Sie, wie Sie jedes Mal, wenn Sie atmen, ein wenig vom Fußboden wegfliegen und beim Atmen immer mehr in den Fußboden schmelzen: Ihre Ellenbogen gleiten weiter nach vorn und Ihre Achselhöhlen sind offen. Vertrauen Sie dem Untergrund, um Sie zu tragen und mehr und mehr von Ihrem Körpergewicht abzunehmen.

Dies ist das Erfolgsgeheimnis des Aufrichtens gegen die Schwerkraft: Je mehr Gewicht wir nach unten verlagern können, umso einfacher ist es für uns, uns vom Erdboden zu entfernen. Heben Sie Ihr Hüfte über die Knien und Schulter über die Ellbogen: Schicken Sie Ihre Ellenbogen energisch aufeinander zu, ohne sie wirklich zu verschieben. Ziehen Sie nun Ihre Vorderarme energisch zurück und lassen Sie Ihren Schädel zugleich nach vorn greifen: Der Hals wird lang und Ihre Schulter breit und kräftig.

Widerstehen Sie der Verlockung, zwischen Ihren Schultern zu versinken oder blicken Sie nach vorn und biegen Sie Ihren Kopf. Besser ist es, das Kinnkinn in die Nähe der Brustwarze zu senken und die Rückenmuskulatur, den Kopf und die Rückseite des Kopfes vom Fußboden wegzuheben. Wenn du einatmest, sichtest du dir deinen Hintern vor, der sich hin und her erstreckt. Beim Anheben der gesamten Bauchwand vom Hüftknochen über das Sternum bis zur Halswirbelsäule sorgen Ihre Innenorgane für Unterstützung und Stabilisierung der Wirbelsäule: Wir stützen sie im Kopfstand bestmöglich!

Der Ellenbogen sollte beim Aufstehen auf dem Kopf fest und fest unter den Schultern sein. Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob Sie den rechten Winkel zwischen den Ellenbogen erreicht haben, dann greifen Sie mit den Fingern auf den entgegengesetzten Unterarm: Dies ist der korrekte Bogen. Sie würden die Ellenbogen gern abspreizen, aber man zieht sie kräftig zusammen, so dass sie schulterweit auf dem Fußboden liegen und sich nie wieder von einander entfernen.

Diese Zugkraft zur Hälfte bündelt deine Kräfte und gibt dir Gleichgewicht und Beständigkeit auf deinem Haupt. Falte jetzt deine Hände: Lege deinen rechten Daumen auf deinen rechten Daumen und deinen rechten kleinen Finger unter deinen rechten kleinen Finger. In diesem Fall musst du den rechten Daumen unter deinen rechten kleinen Finger legen. Betrachtet man seine zusammengefalteten Handflächen von oben, sieht man nur neun Finger: Der rechte kleine Zeigefinger ist unter dem rechten Zeigefinger " verdeck.

Nimm deine zusammengefalteten Handflächen auf den Boden: Eure Vorderarme formen ein dreieckiges Gebilde von den Ellenbogen bis zu den Händen: Das ist eure Unterlage. An den drei Ecken dieses Triangels verteilt man sein Körpergewicht im Kopfstand und belastet so Hals und Hals kaum. Während du einatmest, hebe dein Herzen zwischen deinen Oberarmen nach vorn und oben und dehne dein Hintern zugleich nach unten und oben:

Der Hintern ist aus der Mittleren abgerundet: Ihr Gesäss wird unter Sie gezogen, Ihre Stirne schicken Sie zum Nabel: In der "Katzenbuckel" wird Ihre Rückenwirbelsäule nach oben abgerundet. Wiederholen Sie " Katzenkuh " für ein paar Augenblicke, bis Sie spüren, dass die Bewegungen glatt, sanft und leicht sind, die Schulter flexibel ist und Sie die Gewalt in der Magenmitte spüren.

Sie drücken Ihre ganze Bauchwand gegen die Rückenlehne und geben ihr von vorn sicheren Halt an. Dann lege die Kopfkrone auf den Fußboden vor deinen Haenden und kuschle den hinteren Teil deines Kopfs an die Handflächen. Sie können den Schädel ein paar Mal vorsichtig vorwärts und rückwärts drehen, um das Kopfende und den Hals an die entgegengesetzte Richtung zu gewöhnt.

Dann ruhen Sie sich auf der Kopfkrone aus: Wenn Sie den Bereich im Hinterdrittel Ihres Schädels entdeckt haben, ist Ihr Hals verlängert und Ihr Kinnbett zum Sternum geneigt: Legen Sie nun Ihre Füße darunter und heben Sie Ihr Po nach vorne und nach oben in eine kleine Variation des suchenden Tieres.

Gehen Sie mit beiden Füßen vorsichtig und vorsichtig so weit wie möglich auf den eigenen Körper zu und schieben Sie Ihr Hüfte über den eigenen Körper nach vorn und nach oben: Halten Sie die Füsse an: Wenn Ihr Hüfte über dem dreieckigen Geflecht aus zusammengefalteten Handflächen und Unterarmen schwimmt: Sie stehen bereits auf dem Scheitel!

Drücken Sie nun Ihre Vorderschinken, Knie und Hand gerade nach vorne, als ob Sie sie in den Erdboden drücken wollen: Sie werden feststellen, dass Ihr Schädel vom Sockel abhebt. Schicken Sie Ihr Kopfkinn für einen längeren Zeitraum in die Nähe des Brustbeins. Die erste Übung zum Kopfstand gibt Ihnen die Gewissheit, dass Sie sich den "Hals" nicht bricht, denn die Grundlage Ihres Standes sind Ihre Füße und Achseln.

Wiederholen Sie mehrmals das Anheben und Absenken des Kopfs durch die Gewalt Ihrer Hände und Schulter und lassen Sie die Bewegungen immer kleiner werden, bis Sie dieses schöne und stabile Zentrum zwischen sehr viel und sehr wenig Stütze durch die Hände wiedergefunden haben. Der Körper liegt auf dem Erdboden auf, aber mehr wie ein Stützzahnrad, das nur zum Ausgleich da ist und selbst kaum Last erträgt.

Möglicherweise reicht Ihnen das heute als Kopfstandübung, dann bewegen Sie Ihre Beine ein wenig zurück, beugen Ihre Kniestücke auf den Untergrund und senken Ihr Po bis zu Ihren Absätzen. Falls Sie eine unbequeme Verengung im Hals spüren, heben Sie Ihren Oberkörperwirbel nach Belieben an und atmen Sie einige Male tief in der Ferse ein.

Durch langsames und sanftes Drehen des Kopfes im Rhythmus des Atemzuges können Sie eventuelle Verspannungen vom Hals lösen: Atme wechselseitig aus und atme zur Mitten ein. Sie können nun Ihre Kopfstandübung erneut durchführen, indem Sie erneut mit Punkt 1) beginnen. Sie können sich auch auf den Ruecken legen, Ihre Haende mit den nach oben gerichteten Innenseiten neben das Beckensystem legen und Ihre Zehe aufklappen: Die beiden Haende koennen sich voneinander trennen:

Achten Sie nun wieder auf Ihr Becken: Rollen Sie Ihren oberen Körper und Ihr Bein etwas mehr in Handwerksrichtung: Durch die kleine Gewichtsverschiebung nach vorn (die Arme sind "vorne", die Arme sind "hinten") und nach oben löst sich der Fuß leicht vom Untergrund. Beugen Sie beide Knien entweder hintereinander oder parallel zur Brustdrüse und schieben Sie die Absätze zu Ihrem Gesäß: Oberschenkel und Beinen formen nun eine Form von "Kinderhaltung auf dem Kopf".

Einleitende Übung: Sie können auch einen Fuss als Unterstützung auf dem Fußboden belassen und den anderen Fuss bis zum Po anheben: Mit der " halben Kinderhaltung " auf dem Haupt ist es eine großartige Vorbereitung, um den eigenen vierbeinigen Partner mit viel Zuwendung und Aufmerksamkeit an das Gleichgewicht zwischen Armen und Köpfen zu gewöhnt. Danach kannst du beide Beine zurück auf den Grund bringen, die Beine auf den Grund legen und das Po zu den Absätzen führen:

Die Kinderhaltung auf dem Fußboden lässt Sie zur Erholung tief durchatmen. Um weiter zu gehen, beugen Sie Ihre Füsse und drücken Sie Ihre Sohlen der Reihe nach nach nach nach nach oben, als ob Sie die Decke oder den Himmelsraum von sich wegdrängen wollten. Ebenso drücken deine Unterarme den Boden von dir weg und du dehnt dich zwischen der Masse und dem Himmels.

Achten Sie darauf, dass Ihre Vorderarme und Schulter das meiste aushalten: Kopfende und Nackenpartie sollten zu keinem Zeitpunkt unbehaglich beansprucht werden. Nehmen Sie wenigstens drei tiefgründige und stille Atmungen vor und erhöhen Sie die Zahl der Atmungen mit steigender Gewissheit auf 5, dann auf 10, dann auf 20.... Yyengar Yoga empfiehlt für Fortgeschrittene wenigstens eine Stunde, für Fortgeschrittene drei Minuten auf dem Kopfstand, damit sich die wohltuende Kraft auf allen Stufen von Körper, Geist und Energiekörper ausbreiten kann.

Dann beugst du dich nach und nach und kontrollierst mit der Ausatmung wieder deine Knien zur Truhe, gern ein Bein nach dem anderen. Strecken Sie Ihre Beinchen hintereinander zum Boden und lassen Sie Ihre Füsse die Ballen Ihrer Füsse leicht berühren.

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