Kopfstand

Kopfgestell

Die Kopfstütze ist eine Gymnastik- oder Yoga-Übung, bei der Sie mit oder ohne Unterstützung der Hände auf dem Kopf stehen. Die Kopfstütze im Yoga (Shirshasana) ist die Königsdisziplin für die meisten Yogis. Die Kopfstütze gehört zur königlichen Klasse der Yogastellungen. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Kopfstand" - English-German dictionary and search engine for English translations. Die Kopfstütze (Sirsasana) gilt als die wichtigste aller Yogastellungen.

Kopfstand: Vor- und Nachteile

Die Königin der Asanas: Sirsasana, der Kopfstand. Die Kopfstütze ist eine der anspruchvollsten Asanas, sie soll zahllose negative Auswirkungen auf Leib und Seele haben, unter anderem, dass sie den Haarausfall stoppen soll. Doch gerade weil Sirsasana so anspruchsvoll ist, gibt es auch einige Gründe, die gegen das Praktizieren sprechen kann. Das gilt nicht nur für Yogis, die sich in ihrer Übung (noch) nicht wohlgefühlt haben.

Kaum eine Yogastellung ist so kräftig und, ja, gewaltig wie der Kopfstand. Mit anderen Lehrern lernen sie nicht einmal, weil sie denken, dass das Praktizieren auf dem Kopf stehend in unserer heutigen Zeit keinen Vorteil hat. Fakt ist: Der Kopfstand verlangt ein sehr gutes Mass an Standfestigkeit, Beherrschung und Stärke.

Sirsasana ist eine der stärksten Umkehrstellungen, die unseren Blutfluss zum Herz verstärkt und die Herzfunktion stimuliert. Da die Durchblutung von Kopfhaut auf dem Kopfstand erhöht ist, hat die Bewegung eine verjüngende Wirkung, zumindest glauben wir das. Nach dem Training leuchtet die Schale rosa, das ist bewiesen, und der Haarausfall und das Grauen der Schamhaare können reduziert werden - dies wird seinerseits nur mit Vehemenz beansprucht.

Die körperlich bewährte Bewegung der Rücken ist gut, weil sie die Rückenwirbelsäule schont - die wir im täglichen Leben im Sitz- und Stehbetrieb vielfach belasten und die sich oft zusammengedrückt fühlt - und die Muskeln an Schulter und Magen stärkt. Doch auch die regelmässige Anwendung des Kopfstandes unterstützt unsere Lebenskraft (Prana) und unseren Geist: Energisch werden das Stirnchakra (Ajna-Chakra, auch Drittes Augen genannt) und das Kronenchakra (Sahasrara-Chakra) stimuliert.

Die Ausübung von Sirsasana erhöht nicht zuletzt, vielleicht auch in ihrer wichtigsten Aufgabe, unser Selbstbewusstsein und unseren Mumm. Derjenige, der den Kopfstand beherrscht, kann auch weniger Angst vor der nächsten kniffligen Konfrontation haben. Das Problem des Kopfstandes besteht bereits darin, dass er wirklich kontrollierbar in die Körperhaltung kommt, anstatt die Füße mit einem Schwung in die Höhe zu schleudern.

Wenn Sirsasana unsachgemäß oder fehlerhaft durchgeführt wird, ist die Übung eine große Herausforderung für die Halswirbelsäule, bis hin zur Verletzungsgefahr. Dies kann den Hals erheblich beanspruchen, die Nervenwurzel kann gequetscht werden, die Muskulatur kann gezogen werden oder die Wirbelsäule kann sich blockieren. Diejenigen, die schon so lange kein Yoga mehr praktizieren oder sich in ihrer Übung nicht wohl fühlen, sollten sich dem Kopfstand nähern (der buchstäblich in die Körperhaltung zu bringen ist).

Wer den Kopfstand mit langsamer und anatomischer Korrektheit lernen will, kann den Delfin z.B. in der Vorbereitung einüben. Alternativ besteht die Moeglichkeit, den Kopfstand mit Hilfen zu ueben, entweder an der Wandauflage oder mit einem Hocker am Kopfstand. Sie können mit diesem Gerät gefahrlos in die Körperhaltung hineingleiten - ohne den Körper und die HWS zu sehr zu schonen.

Gerade weil du die Mauer in deinem Hintern gut kennst, heißt das nicht, dass du deine Beine unbeaufsichtigt hochschiebst. Finger weg vom Kopfstand für..... Bei Problemen mit der Halsmuskulatur oder der HWS ist es besser, vorab einen Facharzt oder einen versierten Yoga-Lehrer aufzusuchen, um das Risiko einer Verletzung zu vermeiden. Und wenn sie nicht vor einem Monitor steht, steht sie entweder auf der Yoga-Matte oder begräbt ihr ganzes Leben lang ihr ganzes Leben in einem Büchlein (okay, ab und zu ist es auch ein E-Reader....).

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