Fair Produzierte Kleidung

Angemessene Herstellung von Kleidung

" Fair" interessiert die Kunden nicht, ist ausnahmslos ökologisch nachhaltig und wird unter fairen Arbeitsbedingungen produziert. Sie finden bei uns fair produzierte Mode aus nachhaltigen und veganen Materialien. Die Produkte verschiedener Marken werden fair und nachhaltig produziert. Die Hamburger Marke für ökologische und fair produzierte Streetwear für Männer.

Anmerkung Fair produzierte Kleidung: "Fair" ist für die Kundschaft nicht interessant.

In der Textilfabrik versucht Takko, die Verhältnisse zu optimieren, bleibt aber dabei still. Wenn es darum geht, die Textilindustrie besser zu machen, sind die Verbraucher keine guten Mitstreiter. Dies wird am Beispiel des Modediscounters Takko Fashion veranschaulicht, der sich für die Verbesserung der Arbeitsplatzbedingungen in Textilunternehmen, insbesondere in Asien, einsetzt.

Der Kauf von Kleidung ist sowieso schwer - sie muss sitzen, wunderschön sein, erschwinglich, ein Lebenseinstellung vermitteln und so weiter. Eine sehr kleine Gruppe von Robbenführern von Greenpeace oder der Clean Clothes Campaign, die weiss, was ein GOTS-Siegel ist, oder der Fair Wear Foundation, durchstöbert. Produzenten und Handelspartner wissen um ihre Kundschaft und wissen, dass "ökosozial" kein Kaufargument ist.

Deshalb hat Takko sein Bekenntnis zur Fair Wear Foundation noch nicht mitgeteilt. Gerade deshalb ist es zwecklos, dass der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) in seinem seriösen Bemühen, die Situation zu bessern, jetzt viel Kraft in einen "grünen Knopf" investiert. Vorhersage: Die Verbraucher werden sich nicht dafür interessieren, ob ein gesetzliches Umweltzeichen an einer Jeanshose angebracht ist - vor allem, wenn sie diese kneifen und nicht die ohne grüne Taste.

Würden sie ausschliesslich ökosozial erzeugt, würde dies den Gesamtmarkt erheblich beleben. Das Müller' sche Amt hat vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass es einen Wegweiser für eine gerechte Auftragsvergabe vorlegen wird. Jetzt ist "faire und umweltbewusste Beschaffung" weniger praktisch als ein "grüner Knopf": Anscheinend reibt die Textilindustrie auf das Amt ab: Wenn es um nachhaltiges Handeln geht, dreht sich alles um die Vermarktung.

"Ich fürchte, angemessene Kleidung ist zu teuer!" - Wo liegt dahinter? | Blogexpedition Duurzspiel Kleding

"â??Ich möchte nachhaltig und fair gekleidet sein, aber sie sind so teuer....â?? Eines der Vorurteile der Zukunftsfähigkeit ist, dass sie kostspielig ist. Selbstverständlich kann keine nachhaltig arbeitende Handelsmarke mit den Preisen von Primark konkurrieren, aber Mango schon. Hier erfahren Sie, warum und was wir für den Verkauf eines umweltfreundlichen T-Shirts im Gegensatz zu einem "normalen" T-Shirt aufwenden.

Mit der Kampagnenforschung Clean Clothes von 2014 wird der genaue Wert eines T-Shirts errechnet. Klar ist, dass nur ein sehr kleiner Teil dem Produktionsmitarbeiter und der Produktion zugute kommt. Im Niedriglohnsektor bekommen die Arbeiter in der Nähe in der Regel einen Mindestgehalt. Die Menschen in Indien (wie im Beispiel der Clean Clothes Campaign) bekommen einen Minimallohn von 4.370 U/min.

Die Menschen dort können also nicht mit dem Minimallohn eine Gastfamilie versorgen und haben teilweise selbst nicht einmal genug Kapital, um zu überleben. Ein Markenzeichen, das allen Mitarbeitern einen angemessenen Unterhalt sichert, steigert seine Lohnkosten von (in diesem Beispiel) 0,18 auf 0,67 pro T-Shirt. Fabrik des Menschenbaums, in der Menschen für einen lebenslangen Lohnausgleich und unter günstigen Bedingungen mitarbeiten.

Faire Handelsbeziehungen bedeuten nicht nur, dass die Arbeitnehmer einen angemessenen Lebensunterhalt aufbringen. Dazu gehört auch, dass sie zu Normalzeiten und unter betriebssicheren und hygienisch einwandfreien Bedingungen funktionieren. Dadurch erhöhen sich die Herstellungskosten pro Shirt. Auch die anderen Arbeiterinnen der Firma, die nicht als Näherin tätig sind, müssen einen angemessenen Lohnausgleich bekommen (z.B. Elektriker).

Betrachtet man die erbärmlichen Verhältnisse, unter denen die Modeindustrie in diesen Staaten tätig ist, so kann man ungefähr abschätzen, dass die Instandhaltungskosten für die Produktionsstätte auch nur 27% der Gesamtkosten einer moralischen Produktionsstätte ausmachen. Daraus ergibt sich ein Werkspreis von ca. 4,26 pro Shirt. Auch wenn Sie als Hersteller beanspruchen, dass Ihre Kleidung fair hergestellt wird, oder wenn Sie als Hersteller sicher sein wollen, dass die Herstellung fair ist, muss die Firma zertifizierbar sein.

Wie viel dies letztlich zu den Anschaffungskosten eines T-Shirts beitragen wird, ist sehr schwierig zu errechnen. Organische Baumwollprodukte sind zweimal so kostspielig wie herkömmliche Baumwollprodukte, da sie mehr Fachwissen, mehr Menschen und mehr Anbauflächen erfordern, um sie zu erzeugen. Darüber hinaus verteuern gesteuerte Verfahren wie der nachhaltige Einsatz von Abfallstoffen die Herstellung und erhöhen die Preise für Stoffe.

Schaut man sich in den üblichen Textilgeschäften um, ist Biobaumwolle zweimal so kostspielig wie "normale" Watte. Hier geht es um Produkte, die noch nicht zugelassen sind, so dass der Wirkstoff noch kostspieliger werden kann. Das heißt nicht, dass die Menschen oft eine viel höhere Nachhaltigkeitsqualität anstreben. D. h. eine gut produzierende Brand erwirtschaftet mehr (wenn sie es natürlich auch verkauft).

Bei 12% wäre eine solche nicht nötig, nur um sich zu behaupten. Bei vielen nachhaltigen Brands wird keine Serienproduktion betrieben, da es viel schwerer ist, die Transparenz der Herstellungskette zu gewährleisten. Zudem muss aufgrund der Serienproduktion viel entsorgt werden, und angesichts der gestiegenen Herstellungskosten können sich tragfähige Unternehmen diese nicht erlauben (und wollen sie oft nicht unterstützen).

Deshalb haben viele Messemarken kaum ein Marketing-Budget, da alles auf die Herstellungskosten und das Material zurückzuführen ist. Beim Kauf von Kleidung haben die Läden in der Regel eine Spanne von 2,5, was soviel wie die gesamten Herstellungskosten eines Hemdes, den Transport und die Lebenshaltungskosten der Handelsmarke selbst bedeuten, dass sie 2,5 mal gezählt werden müssen, damit der Shop noch Geld verdienen kann.

Das scheint zunächst ungerecht zu sein, da das Unternehmen mehr als doppelt so viel von dem Erzeugnis einfordert. Läden bieten weitaus weniger Kleidung als eine Handelsmarke selbst, und die Ausgaben für Mitarbeiter und Mieten sind natürlich viel höher. Gehen wir also davon aus, dass ein Erzeugnis fair hergestellt wird, umweltschonende Stoffe eingesetzt werden und die Versandkosten gleichbleibend sind, können wir die Preise für ein T-Shirt errechnen.

Weil viele nachhaltig agierende Brands nicht mit Maklern zu arbeiten suchen, entfallen diese Kosten: Das ist natürlich eine sehr überschlägige Kalkulation, und das trifft natürlich nicht auf alle Bekleidungsstücke zu. Fair und nachhaltig gibt es T-Shirts für nur 15,- ?. Außerdem ist es möglich, günstigeres Rohmaterial zu kaufen und den Teil, den die eigene Person bekommt, zu schonen.

Sie können als Brand wählen, ob Sie die Artikel nicht in einem Laden unterbringen wollen, damit sie sich nicht an die Gewinnspannen binden müssen. Sie kann von allen Parteien abgeschnitten werden, aber am Ende bekommen wir immer einen erhöhten Mindestpreis für umweltfreundliche und gerechte Waren. Zukunftsfähige Kleidung ist nicht notwendigerweise kostspielig, wir sind nur an Kleidung gewohnt, die viel zu günstig ist.

Solange wir diese Kleidung immer "normal" nennen, verändern wir nie die Regel.

Mehr zum Thema