Dr br 106

Dr. br 106

Die Fahrzeuge der Baureihe V 60 der Deutschen Reichsbahn sind dieselhydraulische Rangierlokomotiven für den mittelschweren Rangierdienst. Die Piko BR 106 DR, HO. Die Piko H0 59428 H0 Dieselok 106. 0-1 der DR BR 106 der DR. Prospekt: V60 DR V60 DR Für den Austausch von Dampflokomotiven im Rangierdienst lieferte die Deutsche Reichsbahn (DR) eine viergliedrige Diesellokomotive.

Für die Schiene H0 verkaufen Piko BR 106 Gleichstrom in OVP.

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Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Klasse V 60 der DDR. Zur gleichnamigen Serie der DB vgl. DB-Reihe V 60. Pensionierung:1992ff. Bei den Fahrzeugen der V 60er Reihe der Deutsche Reihsbahn handelt es sich um diesel-hydraulische Rangierloks für den mittleren bis schweren Rangierbetrieb. Neben der Reifsbahn wurden die Loks auch von verschiedenen Werks- und Bergwerksbahnen genutzt.

Rund 25 Prozentpunkte der Loks wurden in die RGW-Staaten und die NSW mitgenommen. Unter anderem die Ägyptische Staatsbahn, der BD? und der SNTF empfingen diese Züge. Der Lokomotivbauer Karl Marx Babelsberg hat ab 1955 im Zuge der neuen Modellreihe die V 60 D-Serie für den mittleren Rangierbetrieb entwickelt. Nach dem Wechsel des Nummerierungssystems (am I. Juni 1970) bekamen die Loks die Bezeichnung V 60 und die Klasse 106. Nachdem die letzte Position der Klasse der 106 999 zugeordnet worden war, wurden die im Folgenden eingebauten Loks als Klasse 105 klassifiziert, da die 107 bereits von der 107 besetzt worden war.

Die Serienfamilie umfasste auch 81 Loks der Reihe 104 mit gedrosselten und optimierten Motoren und 14 Breitspur-V 60 für den Überseehafen Sassnitz/Mukran. Aus der 104er Serie wurde mit der EinfÃ??hrung des Nummernschildes von Bund und Land zu 344er Serie, aus der 105er Serie zu 345er Serie, aus der 106er Serie zu 346er Serie und aus den restlichen Breitspurloks zur 347er Serie. â??Das in den 1950er Jahren etablierte Diesellokomotivtypenprogramm der DR umfasste eine V 60er Serie mit rund 650 PS zu 478 kW Fahrleistung im Nebenschauprogramm.

Sie sollte die bisher im Rangierbetrieb eingesetzten Tenderlokomotiven der Baureihen 89, 91 und 92 ersetzen. An die Lokomotiven wurden unter anderem eine Achslastmasse von weniger als 15 t, ein Schaltgetriebe mit Rangier- und Gleisgang, gute Kurvenradien bis 80 m, Fahren auf Höckern mit 400 m Radius in der Anfahrkurve und 300 m Radius in der Ausfahrkurve, niedriger Geräuschpegel für eine gute Erkennung der Rangiersignale, Ein-Mann-Betrieb sowie eine fahrsichere Möglichkeit zum Mitfahren für das Rangierpersonal gestellt.

Sie waren für den mittleren Rangierbetrieb und den kleinen Kurzstreckendienst vorgesehen, der schwere Rangierbetrieb sollte im Doppeltraktionsbetrieb durchgeführt werden können.

Trotz der überzeugenden Eigenschaften der Lokomotiven wurden noch Verbesserungspotenziale erkannt, so dass LKM ein Beispiel für eine verbesserte Version V 6012 erstellte. Aus beiden V 60-Varianten wurde im EDV-Nummerierungsplan von 1970 die 106-Serie. 1975, als der 106 999 ausgeliefert wurde, war dieser Nummernbereich komplett ausgelastet. Weil es bereits eine 107er Klasse gab, wurden die nachfolgenden Lokomotiven BR 105 benannt.

Später von der Reichsbahn gekaufte Lokomotiven wurden auch in der Klasse 105 nummeriert, sie bekamen 900 Bestellnummern. Der neue Ferry Port Mukran bei Sassnitz war 1986 das letzte große Transportprojekt der DDR, das in Fahrt kam. Die Fähre wurde in erster Linie als ununterbrochene Verbindungsstelle zwischen der DDR und der UdSSR genutzt.

3 Um die dort ausgeführten Be-, Entlade- und Rangierarbeiten zu bewältigen, beschloss die DR, die Spurweite von 14 Loks der Baureihen 105 und 106 auf 1520 Millimeter zu ändern und sie mit Intermat-Mittelpufferkupplungen vom Typ UIC auszurüsten, die mit Typ SA3 gekoppelt werden konnten. Bei der Umrüstung wurden Geräte gewählt, die bereits vom Fabrikanten für den Einsatz der Zentralpufferkupplung vorgerüstet wurden.

Sie sind mit einer Mehrfachregelung ausgestattet und werden meist in der Regel in der Doppel-Traktion betrieben. Gegenwärtig sollen drei BR 347-Maschinen auf Lager gehalten werden. Da die 105/106er Serie aufgrund der langen Leerlauf- und Teilladezeiten an vielen Stationen nicht ökonomisch genutzt werden konnte, wurden ab Mitte der 80er Jahre Maßnahmen zur Effizienzsteigerung des V 60 gesucht.

Die Serienumrüstung von Loks in die neue 344er Reihe wurde 1991 eingeleitet. DB Cargo betrachtete diese Loks als Splitterkonstruktion und lehnte sie als erste ab. Die geschweißten Hauptgestelle der Loks sind besonders standfest, um die für den Rangierbetrieb charakteristischen Erschütterungen aufzunehmen. Loks, die 1970 oder später gebaut wurden, wurden mit effizienteren GS 12/5.2 Strömungsgetrieben ausgestattet.

Die Lokomotiven sind mit einer mittelbar wirkenden Knorr-Bremse als Fahrbremse und einer direkt wirkenden Hilfsbremse ausgestattet. Die Feststellbremse betätigt als besonderes Merkmal alle Fahrwerke, so dass die Lokomotiven für steile Strecken geeignet sind. Sie sind mit Sicherheitsantrieben ausgestattet, einige davon auch mit Rangier- und Zugfunk. Im Zuge der Wende und der anschließenden Verschmelzung der beiden Reichsbahnen waren die V 60er Serie der DB, heute bekannt als Serie 362-365, und die V 60er Serie der DR (umbenannt in Serie 344-347) verfügbar.

Gegenüber beiden Geräten schneidet die West V60 aufgrund ihres niedrigeren Verbrauchs und der bereits nachgerüsteten Funkfernbedienung besser ab, so dass die DR-Serie V 60 schrittweise abgeschaltet wurde. Sie wurden nicht wiederverkauft, sondern verworfen. Im Jahr 2014 verfügte nur der DB-Fernverkehrssektor über rund 345/346 Fahrzeuge unter dem Markennamen DB, und im Überseehafen von Mukran waren darüber hinaus rund 347 Breitspurgeräte im Einsatz.

Die Serie wurde hauptsächlich im mittelgroßen Rangierbetrieb zum Abschieben oder Verlassen von Zugverbänden von den Rangierpfählen der Stationen verwendet. Die Lokomotiven der 106er Reihe verfügten teilweise über Spezialausrüstungen für besondere Aufgaben, z.B. Manometerstromabnehmer für die Oberleitungssteuerung bei Verwendung mit Oberleitungs-Montagezügen oder Mittelanschlusskupplungen für den U- oder S-Bahntransport. Der V 60.10/12 Serie. In: LOK MAGAZIN.

Nr. 254/Band 41/2002. GeraNova Zeitschriftenverlag München, ISSN 0458-1822, S. 36-49. Michael Lüdecke: Serie V 60.10. Im Fahrerhaus.

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